Iron Sky: Invasion
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Iron Sky: Invasion

Iron Sky: Invasion - Splashscreen
Iron Sky: Invasion - Splashscreen

Ein Jahr nach dem trashigen Kinofilm Iron Sky bringt TopWare Interactive das Videospiel heraus. Lassen sich Mond-Nazis von der Erde fernhalten? Ob das gut geht, verrät unser Test von Iron Sky: Invasion der Xbox-360-Version.

Was ist Iron Sky?

Im Jahr 2018 kehren die deutschen Nationalsozialisten zurück, um die Erde zu erobern. Die letzten Anhänger Hitlers versteckten sich über Generationen seit Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Mond! Was bekloppt klingt, ist es auch. Der Film bestach durch einen klischeehaften Humor und eine trashige Story.


Gameplay eintönig

Von der Story bleibt leider nicht viel übrig. Bis auf einige Videoeinspieler mit Figuren aus dem Film, rankt sich die Handlung darum, den Orbit von Nazi-Raumschiffen zu säubern. Ihr erhaltet Aufträge, die meistens damit zu tun haben, die Erde an bestimmten Stellen zu beschützen oder der USS George W. Bush zu helfen.

Das Gameplay von Iron Sky: Invasion ist eintönig. Es erinnert an einen nicht enden wollenden Flugsimulator. Ihr kreist durchs All, zerstört Nazi-Schiffe, kehrt zur Basis zurück und fangt von vorne an. Dabei erhaltet ihr im Laufe des Spiels neue Schiffe, die über unterschiedliche Parameter verfügen. Sie können auf Raumstationen aufgerüstet werden. Dazu müsst ihr Wrackteile der gegnerischen Schiffe in Schlachten einsammeln und wieder verkaufen.

Die feindlichen Flotten, allesamt nach Figuren aus der germanischen Mythologie benannt, unterscheiden sich in ihrer Panzerung und Feuerkraft, sehen aber alle gleich aus. Immerhin gibt es die riesigen Weltraumzeppeline, deren Bekämpfung andere Strategien beansprucht.

Klischees machen das All bunter

Das triste schwarze Weltall, in dem ihr herumdümpelt, ist außer mit Feinden nur noch mit Raumstationen versetzt. Diese erfüllen amüsante Klischees. Die koreanische Raumstation ist total bunt, die Präsidenten der Raumstationen von Indien oder Russland schräg. Für diese müsst ihr hin und wieder kleine Nebenaufgaben erledigen. Steuert ihr eine Raumstation an, verändert sich die Hintergrundmusik stets zu einer klischeebehafteten Melodie aus dem jeweiligen Land. Besonders witzig ist das, wenn man die großen deutschen Zeppeline ansteuert. Die Musik dazu kann man sich denken.

Fazit

Iron Sky: Invasion ist ein mäßiges Spiel. Leider, denn der Kinofilm lässt ein witziges und spannendes Game vermuten. Schade nur, dass das Gameplay furchtbar langatmig und wenig spannend ist. Die kleinen witzigen Cutscenes und Nebenaufgaben lockern das Gameplay hin und wieder auf, können den mäßigen Eindruck aber nicht wettmachen.

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Geschrieben von
Nick Josten
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Wertung: 4.0
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