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Task Force 1942

MicroProse veröffentlicht mit Task Force 1942 eine See-Simulation mit geschichtlichem Hintergrund. Das Spiel erscheint für MS-DOS.

Handlung

Zwei Monate nachdem die US-Armee einen Angriff der japanischen Streitkräfte vor der Midway-Insel erfolgreich bestritten und vier Flugzeugträger der Japaner zum Sinken brachten, spielt Task Force 1942.

Gameplay

Die Spieler haben in Task Force 1942 die Möglichkeit, sowohl die Seite der USA als auch diejenige der Japaner zu manövrieren, und zwar nur solche Schiffe, die über Wasser fahren. U-Boote sind, anders als in vielen Simulationen dieser Zeit nicht Thema in Task Force 1942.


Dem Spieler ist überlassen, einzelne Missionen als amerikanischer oder japanischer Admiral nachzuspielen oder aber eine Kampagne mit allen Missionen zu absolvieren.

Es ist möglich Task Force 1942 komplett strategisch zu absolvieren und sich in Gefechtssituationen einfach zurückzulehnen. Umgekehrt kann man auf allen Schiffen der Flotte an unterschiedlichen Stellen die „Action“ selbst erleben. Beispielsweise ist es möglich im Torpedo- oder Maschinenraum unterzukommen, oder auf der Kommandobrücke oder den Geschützbatterien der einzelnen Flottenteilnehmer.

Auf See, an Bord eines Schiffes, wird sich mittels Fernglas oder in der Außenansicht ein Überblick darüber verschafft, mit welchem Gegner man es zu tun hat. Zu sehen sind dann auch Geschützfeuer, Rauchwolken oder Brände.

Steuerung

Mithilfe einer zoombaren Übersichtskarte verteilen Spieler mittels Maus an die Flottenmitglieder Befehle. So legt ihr den Kurs von Kreuzern, Frachtern, Schlachtschiffen und Zerstörern in Task Force 1942 fest. Es ist möglich, die Geschwindigkeit des gesamten Flotten-Verbunds vorzugeben und einzustellen, ob die eigenen Schiffe bei Feindkontakt automatisch das Feuer eröffnen.

Systemanforderungen

Als minimale Anforderung für Task Force 1942 wurde ein 286er mit 16 MHz, 640 KB RAM und VGA-Grafikkarte angegeben.

Das Spiel unterstützte außerdem Soundkarten von Adlib, Roland und Soundblaster.

Rezeption

Kritiker vergleichen Task Force 1942 unter anderem mit Burning Steel aus dem Hause SSI. Während Simulation und Atmosphäre dem Konkurrenten gegenüber vorgezogen wurden, wird der Strategie-Anteil als leicht schwächer eingestuft.1 Bemängelt wird außerdem, dass es lediglich zwei Cockpit-Ansichten gibt, jeweils für die amerikanische und japanische Seite, ganz gleich, auf welchem Schiff man sich befindet.2


  1. Vgl. Power Play 1/93, S. 34. 
  2. Vgl. ebd. S. 35. 

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Spielinfos
Task Force 1942 - Cover
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